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Pressemitteilungen

Knapp eine halbe Million Euro aus dem Entschädigungsfonds für Brauns Mühle in Bischofsheim

19. April 2019

Kunstminister Bernd Sibler gibt Mittel für Instandsetzung der Brauns Mühle bekannt – „ein typisches Baudenkmal der Rhön von hoher volkskundlicher Bedeutung“

MÜNCHEN. Die Sanierung der Brauns Mühle in Bischofsheim wird mit 495.000 Euro aus dem Entschädigungsfonds unterstützt. Das gab Kunstminister Bernd Sibler heute in München bekannt. „Es ist mir eine Freude, dass wir die Brauns Mühle in Bischofsheim mit Mitteln aus dem Entschädigungsfonds von knapp einer halben Million Euro unterstützen können. Mit ihrem Erdgeschoss aus Basalt und dem verschieferten Obergeschoss ist die Mühle ein typisches Baudenkmal der Rhön und prägt das Ortsbild am Mühlkanal entscheidend. Die beinahe vollständig erhaltene Mühlentechnik ist zudem von hoher volkskundlicher Bedeutung“, betonte Staatsminister Sibler. Die Mühle biete einen spannenden Einblick in die Geschichte der Region.

Das zweigeschossige Mühlengebäude ist mit seinem massiven steinsichtigen Erdgeschoss aus ortstypischem Basalt, dem für die Rhön ebenfalls typischen verschieferten Obergeschoss und Giebel sowie der großen weiß gefassten Schutzengelgruppe aus dem 18. Jahrhundert von großer städtebaulicher Bedeutung. In dem quer geteilten Gebäude erstreckt sich an der Südwestseite die Mühlentechnik vom Erdgeschoss über das Obergeschoss bis in den Dachraum. Die technische Ausstattung ist bis auf die Transmissionsriemen vollständig erhalten, ebenso zahlreiches Zubehör. Dies begründet die Einstufung der Mühle als technisches Denkmal.

Durch Feuchteschäden – Feuchtigkeit konnte von unten durch den Mühlkanal sowie von oben durch das undichte Dach eindringen – ist die Substanz der Mühle sowie deren technische Ausstattung akut gefährdet. Deshalb ist eine Gesamtinstandsetzung der Mühle, die Ertüchtigung der Statik sowie die Restaurierung der Mühlentechnik vorgesehen.

Eigentümerin ist die Stadt Bischofsheim/Rhön.

Der Entschädigungsfonds wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst verwaltet und gemeinsam vom Freistaat und den Kommunen getragen. Die Maßnahme ist mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege abgestimmt und wird von diesem fachlich begleitet.

Dr. Bianca Preis, Sprecherin, 089 2186 2862

Pressemitteilung auf der Seite des Herausgebers



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